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Weißwassers Denkmale im BuchVon Thoralf Schirmer
Mit
31 Jahren ist Janett Sporbert aus Weißwasser vom Stadtrat als
jüngstes Mitglied in die Denkmalskommission der Stadt berufen
worden. Mit gutem Grund, denn in den nächsten drei Jahren hat
sie eine wichtige Aufgabe für die Kommission und den Förderverein
des Glasmuseums zu erfüllen, bei dem sie in einer
Kommunalkombistelle beschäftigt ist.
Auf diese Weise soll sich das Buch auch als Begleiter auf mehreren extra ausgewiesenen Rundgängen durch die Stadt eignen. Parallel, so Segger, denke man auch über den Einsatz von Audio-Guides auf solchen Rundgängen nach. Für die gelernte Bürokauffrau Janett Sporbert, deren Kommunalkombistelle noch bis 31. September 2012 läuft, ist die Arbeit mit der geschichtlichen Materie zwar Neuland, aber ein spannendes, auf dessen Entdeckung sie sich freut, zumal die Weißwasseranerin mit vielen der Denkmale und Kunstwerke sozusagen aufgewachsen ist. „Das sorbische Wandbild an der Kaufhalle ,Minute' zum Beispiel hat mich früher schon immer fasziniert. Ich hatte es als Kind immer vor Augen, wenn ich im Trabi gewartet habe, während meine Mutti dort einkaufen war.“ Dass das Bild von Eva-Maria Volck, einer Wegbegleiterin der Bildhauerin Dorothea von Philipsborn, geschaffen worden ist, hat sie damals nicht gewusst. Es gehört zu jenem Erkenntniszuwachs, den ihr die Arbeit an dem Denkmalsbuch bringt und den sie nun mit anderen Weißwasseranern und Gästen der Stadt teilen kann. Quelle: Lausitzer Rundschau, Ausgabe Weißwasser, vom 29.12. 2009
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