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Sein Lehrer: "Er war schon immer ein Zeichen-Talent"

VON André Kurtas


Weißwasser .  Keine gläsernen Exponate, sondern Bilder in Öl und Acryl haben am Freitagabend im Glasmuseum Weißwasser im Mittelpunkt gestanden.

Hier öffnete eine neue Sonderausstellung mit Werken des in Bad Muskau geborenen Hobbymalers Robert May ihre Pforten.

Das freute natürlich auch Vater Horst May, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Fördervereins des Glasmuseum, der die Ausstellung seines Sohnes eröffnete.

Zahlreiche Freunde, Bekannte und andere Interessenten waren gekommen, um sich die Werke von Robert May, der früher in Rietschen Glasmaler war und heute in Passau wohnt und arbeitet, anzusehen. Die ausgestellten Werke reichen von Skizzen und Zeichnungen, die unterwegs angefertigt wurden, über Familienportraits, auf denen vom Ururgroßvater bis zum Selbstportrait zahlreiche Familienmitglieder zu sehen sind, bis hin zum Ölgemälde mit dem Neuen Schloss Bad Muskau oder der Rakotzbrücke Kromlau.

"Es sind Bilder, die ich zwischen 1990 und 2008 gemalt habe" erzählt May im Gespräch mit der RUNDSCHAU. Zu sehen ist auch ein Akt. "Es ist eine gute Bekannte, die aber darauf bestand, nicht erkannt zu werden, so dass ich das Gesicht etwas verändert habe", erklärt May.

Während der Ausstellungseröffnung gab es für den Hobbykünstler große Freude, als er plötzlich in der Menge seinen ehemaligen Zeichenlehrer Roland Tauche entdeckte, der ihn früher in Weißwasser unterrichtet hatte. "Ich habe schon damals gemerkt, das Robert ein Zeichen-Talent ist", erinnerte sich Tauche, der besonders die ausgestellten Stillleben lobte. "Da merkt man sofort das handwerkliche Können, das er sich als Glasmaler angeeignet hat", urteilte Tauche.

"Malerei ist auch Berufung für Robert. Was er sieht und erlebt, muss er bildnerisch wiedergeben, schon im Kinderzimmer hatte er damals eine Wand mit Schiffen und eine andere mit Indianer bemalt", wusste Vater Horst May zu berichten. May, der früher auch im Zeichenzirkel von Gerd Hallaschk unterrichtet wurde, zaubert in einigen seiner Ölbilder auch mit dem Licht der Natur.

Die Sonderausstellung ist noch bis zum 23. November im Glasmuseum Weißwasser zu sehen.

Quelle: Lausitzer Rundschau, Ausgabe Weißwasser, vom 29.09.2008


© Förderverein Glasmuseum Weißwasser e.V.
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Aktualisierung: 29.09.2008


 

Der Maler Robert May (re.)
Foto: Andre Kurtas