| Lausitzer
Glas?
Glas aus
Weißwasser? Glasmuseum Weißwasser ! |
|||||
|
Service |
Am heutigen Freitag um 18 Uhr wird im Glasmuseum Weißwasser eine neue Sonderausstellung eröffnet, die Heinz Schade gewidmet ist. Sie ist bis zum 14. November zu sehen. Interessierte sind hierzu herzlich eingeladen. Heinz Schade gehört zu den wenigen Glasschleifern und -graveuren, die wirklich Meisterliches geschaffen haben. Seine berufliche Laufbahn ist eng mit der Bärenhütte in Weißwasser und deren Nachfolge-Unternehmen verbunden. Schades Lehrmeister zu Anfang der 50er-Jahre war der Glasschleifer-Meister Alfred Görner, der 1953/54 den Beweis angetreten hat, dass man Diatretgläser durch Hinterschleifen anfertigen kann. Bis dahin blieb die Anfertigung von Diatretglas – von den Römern erfunden und dann in Vergessenheit geraten – ein Phänomen. Schade war als Musterschleifer sehr produktiv und hat über 800 Schliffe und Dekore entwickelt bzw. mitentwickelt, heißt es in einer Pressemitteilung des Fördervereins. Besonders erfolgreich war die enge Zusammenarbeit mit dem Designer Georg Richter. Die Gläser mit diesen Schliffen und Dekoren gingen in 36 Länder der Erde. Gleichermaßen wurden zahlreiche Sonderanfertigungen für Ehrungen und Auszeichnungen entworfen und angefertigt. In einem von Schade geleiteten Schleiferzirkel hat er junge Menschen an die Kunst des Glasschleifens herangeführt und auf sie seine Begeisterung für die Veredlung des Werkstoffes Glas übertragen. Quelle: Lausitzer Rundschau, Ausgabe Weißwasser, vom 17.09.2010
|
|
|||