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Service |
Neues Schulprojekt
vorgestellt
Das
Leben und Wirken des Weißwasseraner Ehrenbürgers Joseph Schweig
(1850-1923) wird dieser Tage von zwei Schülerinnen auf Zelluloid gebannt. WEISSWASSER. Statt nur in der Sonne zu faulenzen, nutzen die 16-jährige Tanja Keitel und ihre 17-jährige Freundin Elisa Schuster die Sommerferien, um ein neues Geschichtsprojekt voranzutreiben. Mit einer Videokamera bewaffnet erforschen die beiden Mädchen Spuren, die der deutsche Jude Joseph Schweig in Weißwasser hinterlassen hat. "Wir
haben bei unseren Recherchen vieles entdeckt, das für uns neu war. Ich
war ganz schön baff, als ich erfahren habe, dass in Weißwasser ein jüdischer
Friedhof existierte", erzählt Elisa Schuster. Seit
April erkunden die Schülerinnen die Biographie Joseph Schweigs, die
Lokalhistoriker Werner Schubert verfasst hatte. "Wir haben schon
konkrete Vorstellungen, was in dem rund 20-minütigen Film erscheinen
soll. Glasfabriken, Rathaus und das Kriegerdenkmal sind eng mit dem Wirken
Schweigs verbunden", erklären die beiden Mädchen. Bei ihrem Projekt werden sie von verschiedenen Seiten tatkräftig unterstützt. So helfen Gudrun Albrecht vom Verein "Zukunft gestalten- ohne zu vergessen", und Werner Schubert bei der Faktenrecherche. Torsten Pötzsch von der Wohnungsbaugesellschaft hilft privat beim Schnitt des Films, der im November einer Jury des Jugendprogramms "Zeitensprünge" vorgestellt werden soll und von der Stiftung "Demokratische Jugend" finanziell gefördert wurde. Quelle: Wochenkurier, Ausgabe Weißwasser, vom 13.08.2008
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