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Das
neue Waldglasmännchen vom KiEZ
Stadtteilfest «Nachbarn treffen
Nachbarn» am Sorauer Platz in Weißwasser
Von
MARTINA ARLT
Weißwasser.
Die kulturellen Eigengewächse Stadtfest und Stadtteilfest am Sorauer
Platz waren für die Weißwasseraner und ihre Gäste am vergangenen
Wochenende neben dem sächsischen Jugendkulturtag nicht minder
interessant.
Zum
Stadtteilfest am Sorauer Platz hatten am Samstag die Weißwasseraner
bereits zum sechsten Mal eingeladen. 34 Vereine der Stadt gestalteten es
und setzten viele interessanten Programmpunkte. Das Quartiermanagement des
«Gebietes der Sozialen Stadt» in Zusammenarbeit mit Stadtverwaltung,
Stadtverein sowie einer Vielzahl von weiteren Vereinen, Institutionen und
ehrenamtlich tätigen Einwohnern organisierte diesen Höhepunkt unter dem
Motto «Nachbarn treffen Nachbarn» .
Stadtteilkoordinator
Frank Schwarzkopf hielt dabei alle Fäden in der Hand. «Vor drei Jahren
erfolgte die Einweihung dieses neu gestalteten Boulevards, und nun wollen
wir diesen Bereich natürlich auch für Feierlichkeiten nutzen und
kulturelle Höhepunkte schaffen» , sagte er der RUNDSCHAU. Sehr aktiv
zeigten sich u. a. Stefan Henker von der Kreativ-Gemeinschaft Lausitz
sowie Silvia Tesla vom Miteinander-Verein bei der Vorbereitung.
Gemütlich
schlenderte die 53-jährige Maria Hofmann aus Weißwasser über den Platz.
«Seit fünf Jahren singe ich selbst im Kalinka-Chor mit. Es ist sehr schön,
dass auch in diesem Stadtteil ein Fest stattfindet. Das sollten die
Einwohner auch nutzen» , erzählte sie.
Belinda
Gaffrey, Kerstin Böhme und Madeleine Troll vom Frauennetzwerk-Harmonia
waren im Rahmen der «Infobörse für Frauen» für alle Fragen offen.
Neben
vielen musikalischen und unterhaltsamen Darbietungen wie Tanzvorführungen,
Chorgesang, Puppentheater und Modellvorführungen gehörte die Vorstellung
vom neuen KiEZ-Maskottchen zu einem Höhepunkt des Tages. Nun ist das
Geheimnis gelüftet, Waldglasmännchen heißt es und wurde am
Samstagnachmittag von Angela Weiß verkörpert.
Sie
schlüpfte in das Kostüm, dazu gehörten ebenso Filzstiefel, Filzhut,
eine Laterne sowie der Zauberstab aus Weidenholz und Tannenzapfen,
hergestellt von Hobbyschneiderin Gabi Katzer aus Schleife.
Der
Chef vom Kinder- und Erholungszentrum am Braunsteich, Lothar Karger,
stellte das Maskottchen vor: «60 Vorschläge kamen von den Kindern. Darüber
freuten wir uns besonders, dass so viele ihre Ideen einbrachten. Unter den
Vorschlägen befanden sich Namen wie Rehkitz, Eichel, Ameisen und auch das
Waldglasmännchen. Besonders hervorgetan haben sich dabei Schüler der
Klasse 4 der 1. Grundschule sowie der 6. Grundschule. Dort wird sicherlich
demnächst das Waldglasmännchen einmal vorbeischauen.»
Dieses
Maskottchen war bereits zum Kindertag in Dresden unterwegs, wird sich
immer wieder bei den Ferienkindern im KiEZ zeigen und darf auf keinen Fall
beim Maskottchentreffen fehlen.
Am
Rande des Festes drehten Automodellbauer mit ihren selbst gebauten
schnellen Modellen auf einer sandigen Fläche unzählige Runden. «Wir
sind von der IG Automodellbau aus Weißwasser und zählen acht Mitglieder.
Die Autos sind Off-Road-Modelle in einem Maßstab von 1:8» , sagte der
35-jährige Sven Faske.
Zum
Abschluss des 6. Stadtteilfestes auf dem Sorauer Platz gab es einen
musikalischen Open-Air- Abend mit deutschen Schlagern und Ostrock.
Quelle:
Lausitzer Rundschau, Ausgabe Weißwasser, vom 02.06.2008
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