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Konkursmasse von Siltrade veräußert
Die Konkursmasse der ehemaligen Siltrade GmbH ist am gestrigen Dienstag in Anwesenheit des Konkursverwalters an die Gläubiger veräußert worden.
Das erfuhr die RUNDSCHAU auf Nachfrage vom amtierenden Bürgermeister Udo Zange. Er hatte selbst an diesem Termin in der Gemeindeverwaltung teilgenommen, gehört doch die Kommune ebenfalls zu den Gläubigern. Laut Zange war das ortsansässige Unternehmen Anfang des Jahres in Konkurs gegangen. Siltrade hatte u. a. spezielle Glaskugeln hergestellt, die beispielsweise als Reflexkugeln auf Flughäfen Verwendung fanden. Erzeugnisse des Betriebes hätten ihren Weg auch nach Dubai und Abu Dhabi angetreten, war zu erfahren. Teilweise wären bis zu zehn Arbeitskräfte bei Siltrade beschäftigt gewesen.
Ende der 90er-Jahre hatte sich Siltrade auf dem Gelände des früheren Rietschener Glaswerkes angesiedelt. Udo Zange bedauerte das Aus auch aus Sicht der Kommune. Nun würden wieder frühere Produktionsgebäude leer stehen, die genutzt werden könnten. Zange verwies hier insbesondere auf das ehemalige Ofengebäude des früheren Glaswerkes. Die Gemeinde sucht nun einen neuen Investor, der sich auf diesem Areal niederlässt.
Quelle:
Lausitzer Rundschau, Ausgabe Weißwasser, vom 01.07. 2010
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