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Überwältigende
Resonanz auf Heimatabend in Döbern Von Angela Hanschke Das hatten die Döberner Heimatfreunde nicht erwartet: Mehr als 250 Gäste besuchten den Vortragsabend am Montag im Saal des Deutschen Hauses. Traditionell erklang das Döberner Heimatlied – vorgetragen von den Sängern des Döberner Männerchores. „Vieles ist über unser kleines Flüsschen Malxe berichtet worden“, leitete Moderator Eberhard Roy zum Vortrag von Dieter Ladow über. Ein Jahr lang war der Döberner Heimatfreund gemeinsam mit Falk Hahnewald, dem mehrfach veränderten Flusslauf gefolgt. Zwischen der ursprüngliche Quelle im Döberner Bruch bis zum Spreewald hatten die Heimatforscher auch sämtliche Mühlen erfasst, die einst mit Malxewasser betrieben wurden. Die Ergebnisse ihrer Arbeit werden im achten Döberner Heimatblatt enthalten sein. Dann stellte Eberhard Koch seine Arbeit über „Die ehemaligen Schleifereien von Döbern und Eichwege“ vor. Etliche Besitzer der zahlreichen privaten Glasschleifereien verließen unter dem Druck drohender Verstaatlichung die DDR, erinnerte Eberhard Koch. Große Beachtung fanden die Berichte Frank Bernhards über das zu Beginn des 19. Jahrhunderts erbaute Deutsche Haus. Alle Döberner Vereinsfeste, Kinovorführungen sowie die „Große öffentliche Ballmusik“ fanden dort statt, Tanzveranstaltungen, Schachturniere, Chorauftritte, Buchlesungen, Gastspiele des „Stadttheater Cottbus“ und vieles mehr. Im Oktober 2007 übernahm Ute Mauer aus Weißkeißel die Leitung des sanierten Deutschen Hauses. „Einfach großartig“, beschrieb sie den umfassenden Vortrag über ihre Wirkungsstätte.Das große Engagement der Kameraden von der Freiwilligen Feuerwehr Döbern verdeutlichte Klemens Nennewitz, Amtswehrführer von Döbern –Land. Er führte die vor zwei Jahren begonnene Geschichtsaufarbeitung der Wehr fort. Während des II. Weltkrieges sowie im Jahre 1960 kam es jedoch zur Gründung einer Pflichtfeuerwehr, da nicht genügend Kameraden zur Gefahrenabwehr zur Verfügung standen. Zahlreiche Einsätze bei Bränden, aber auch Unfälle forderten die Kameraden heraus. Zwischen 1991 und 2008 retteten sie insgesamt 36 eingeklemmte Personen aus ihren Unfallfahrzeugen. Die Ortswehr Döbern, die seit der Gemeindegebietsreform zentraler Ausbildungsstandort und Stützpunktfeuerwehr für die Ortswehren im Amt ist, macht sich auch bei der Ausrichtung von Festen für ihre Mitbürger verdient. Als eine überaus gelungene
Veranstaltung bezeichnete Heike Balzer, Vorsitzende der Döberner
Heimatfreunde, das Treffen. Quelle: Lausitzer Rundschau, Ausgabe Forst, vom 01.04. 2009
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